Wie schon im Zuge der letzten Projektreise zu Ostern 2022 war auch heuer die Dankbarkeit groß für jene Medikamente und Gesundheitsartikel, die von mir mit dem Fluggepäck mitgeführt und dem Leiter des Gesundheitszentrums in Thiangaye Cheikna Ba persönlich übergeben wurden. Besonderer Dank gilt unserer Mitarbeiterin Dr. Elisabeth Ranharter, die die Hilfslieferung in Abstimmung mit den Begünstigten zusammenstellte, finanzierte und für die Reise verpackte.
Da mir diesmal dank der Pensionierung ein deutlich längerer Zeitraum für den Aufenthalt zur Verfügung stand als die letzten 23 Jahre, war auch die Liste der an mich herangetragenen Projektwünsche erwartungsgemäß um einiges länger.
Wie wir den uns regelmäßig erstatteten Berichten unserer Projektpartner in Thiangaye entnehmen konnten, findet der, letztes Jahr mit Hilfe unserer Spender_Innen angeschaffte Pickup vielfältigen Gebrauch.
Nachdem vor einiger Zeit ein Wassertank zur Bereitstellung von Nutz- und Trinkwasser für die örtliche Schule angeschafft worden war, ermöglicht nun eine vom RBT finanzierte Einfriedung die Nutzung eines Teils des Schulareals als Gemüsegarten, der im kommenden Schuljahr dank der Investitionen von Schüler_Innen unter Anleitung von Fachleuten bebaut werden kann.
Wie Sie sich bestimmt erinnern können, wurde im Frühsommer letzten Jahres ein Lieferfahrzeug für die Gemüsebauern der Ortschaft Thiangaye angeschafft.
Seit seiner Übergabe an die gegenwärtigen Benützer ist es zum Beliefern allfälliger Abnehmer und zum Anfahren von Märkten in der näheren Umgebung in Betrieb, wobei der Pickup inklusive Chauffeur auch für sonstige Fahrten verliehen wird.
Bedingt durch den Ausbruch der Pandemie war es uns leider länger nicht möglich das vom Rainbowtrust seit vielen Jahren unterstützte Dorf Thiangaye im nördlichen Senegal zu besuchen. Dies hatte trotz eifriger Bemühungen von beiden Seiten zur Folge, wichtige Projekte wie `AUTOnomie´ - die Ausstattung der örtlichen Gemüsebauern-Kooperative mit einem Lieferfahrzeug – nicht abwickeln zu können.
Oft findet der Dank der durch eine Spende Begünstigten nicht zu den Ermöglicher_innen eines Projekts, unseren Spender_innen. Diesem Umstand möchten wir mit diesem Beitrag Rechnung tragen, indem wir zwei Briefe und ihre jeweilige Übersetzung ins Deutsche veröffentlichen.
Herzlichen Dank an Phillipe Juillot für die wie immer prompte Übersetzung.