Obwohl wir erst vor etwas mehr als einem Jahr mit der Sammelaktion zur Ausstattung der Gemüsebauern von Thiangaye mit einem Lieferwagen begonnen haben, sind wir nun nicht mehr weit von unserem Spendenziel entfernt.
Kaum ein Jahr ist seit dem Beginn der Bauarbeiten zu unserem ersten, aktuellen `Haus für Senegal´vergangen, und wir haben in der Zwischenzeit bereits drei weitere Gebäude errichten lassen. Als Ersatz für die bei den Regenfluten in den Sommern 2020 und 2021 schwer beschädigten Wohnhäuser.
Nach Fertigstellung des derzeit in Bau befindlichen 5. Hauses sollen weitere folgen, wobei die Errichtung eines bereits beschlossen wurde.
Dank großzügiger Spenden mit den erforderlichen Mitteln ausgestattet, konnten wir uns nach dem Jahreswechsel an die Arbeit machen und mit der Verwirklichung der geplanten Projekte beginnen.
So haben wir die ursprünglich für die Vergabe von Kleinkrediten ins Auge gefasste Summe von € 2000,- tatsächlich erhalten und an die zu diesem Zweck gegründete Frauengruppe der Ortschaft Thiangaye übermittelt.
Während des letzten Aufenthalts im Senegal im April dieses Jahres wurde uns eine junge Mutter mit körperlichen Einschränkungen vorgestellt, die mit dem Wunsch an uns herantrat, ihr nach Möglichkeit die fehlende Ausrüstung für ein Friseurgeschäft zu finanzieren. Nachdem sie dieses Handwerk erlernt hatte und seit längerem mehr schlecht als recht im Garten ihres Hauses unter freiem Himmel ausübte, hatte sie in unserer Organisation die Chance erkannt, ihr prekäres Geschäft auf tragfähigere Beine stellen zu können. Noch dazu, wo sie seit Geburt an einer Mißbildung der Hüfte leidet und nur unter Schmerzen längere Zeit stehen kann.
Mit Unterstützung des Tullner Rotary-Clubs, der sich in der jüngsten Vergangenheit an der Beschaffung eines Lieferwagens für die Gemüsebauern von Thiangaye beteiligt hat, war es uns auf rasche und unkomplizierte Weise möglich, einen leistungsfähigen Computer zur Bewältigung der administrativen Aufgaben durch unsere verlässlichen Partner in Thiangaye anzuschaffen - Vielen Dank.
Red.
Was wir bei unseren Projektreisen, nicht nur nach Afrika, immer wieder deutlich vor Augen geführt bekommen, ist die zentrale Bedeutung der Wasserversorgung für das Überleben der Menschen, insbesondere in den Trockengebieten unserer Erde. Da sich die Lage infolge der Klimakrise zuspitzt, die auch unser eigenes Land offenkundig nicht verschont, dürften sich unsere Bemühungen in Zukunft zunehmend um die Bereitstellung der lebensnotwendigen Ressource Wasser drehen. Zumal ihr Fehlen nicht nur unmittelbar lebensbedrohlich ist, sondern auch die Produktion von Lebensmitteln beeinträchtigt und damit zur Flucht aus den betroffenen Landstrichen führt.