Senegal 017 – Rainbowtrust vor Ort

Nach einer Pause von zwei Jahren war es zu Ostern wieder so weit – der Rainbowtrust in Person von Reinhart Buchegger und Lisa Ranharter zu Besuch bei unseren Projektpartnern in der kleinen Ortschaft Thiangaye an der senegalesisch-mauretanischen Grenze.

 

Während der letzten beiden Jahre waren Schritt für Schritt jene Projekte realisiert worden, die wir bei unserem letzten Aufenthalt im Senegal 2015 ins Auge gefasst hatten – bevor nun die Zeit gekommen war, um uns von der Umsetzung der Vorhaben persönlich zu überzeugen.

Kaum in Dakar angekommen, wurde uns vonseiten unseres Freundes, des Schulleiters Amadou Sy angekündigt, noch am Tag der Ankunft im Dorf mit einer großen Feier zu unseren Ehren begrüßt zu werden. Was darunter zu verstehen war, offenbarte sich uns unmittelbar nachdem wir nach mehrstündiger Anreise erschöpft aus dem Auto gestiegen waren – auf dem Schulgelände wartete neben einer Reihe von Honoratioren – des Imams, des Bürgermeisters und des Bezirksschulinspektors – bereits eine große Menschenmenge, bestehend aus Schüler_innen, Eltern, Lehrer_innen und Neugierigen aus dem Dorf. Am Ende der zahlreichen dankbaren Reden kamen auch wir zu Wort und durften unsere Freude über das Wiedersehen und die uns erwiesene Ehre zum Ausdruck bringen.

Ankunft                                                                            Honoratioren

 

 

 

 

 

 

 

Publikum                                                                          Ehrengäste

 

 

 

 

 

 

 

Amadou Sy´s Rede                                                          Baymor und Reinhart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Schülerinnen                                                               Alle Miteinander

 

 

 

 

 

 

 

In den folgenden drei Tagen erwartete uns ein dichtes Programm von Besichtigungen, Besprechungen und sonstigen Vorhaben, das unsere Kräfte, abgesehen von der wegen der großen Hitze – ca. 45° C – notwendigen und obligaten Mittagspause, einigermaßen in Anspruch nahm. Im Laufe unseres Aufenthaltes wurden von uns gemäß unserer Agenda sämtliche, bisher verwirklichten Projekte dokumentiert – mit derzeitigem Zustand und allfälligen Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen – und jene Wünsche aufgenommen, die von der Dorfgemeinschaft, u. a. vertreten durch Amadou Sy, die Leiterin des Gesundheitszentrums Mdme. Negri und den jungen, engagierten Bürgermeister, an uns herantragen wurden.

Glücklicherweise blieb uns auch noch Zeit für eine Fahrt mit dem Pferdekarren ans unberührte Ufer des Senegal-Flusses, der etwa 5 km nördlich von jenem seiner Nebenarme verläuft, an dem sich der Ort Thiangaye erstreckt.

Zum Ausklang unserer Reise und um vor unserem anstrengenden Rückflug noch ein wenig auszuspannen, bezogen wir so wie bei unserem letzten Aufenthalt für 2 Nächte Quartier in einem gepflegten, ruhig gelegenen Hotel im Süden der alten Hauptstadt des Landes St. Louis – am äußersten Ende der `Fischerinsel´ und besonders idyllisch direkt am Atlantik gelegen.

Reinhart Buchegger