Burmahilfe

Burmahilfe 017

 

 

 

 

 

 

Büroleiter, Gabriele, Klinikdirektor – Dezember 2016, Loikaw, Kayah State

 

 

Das Karenni Mobile Health Committee bemüht sich weiter, den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Wir freuen uns über den neuen Büroleiter (links im Bild), der nach einigen Jahren im Flüchtlingslager nun seine Aufgabe gefunden hat. Rechts neben Gabriele, Philip der Direktor des gesamten Projektes. Persönlicher Kontakt und ein bisschen Spass gehören dazu!

Zur allgemeinen Situation in Myanmar ist zu berichten, dass es mehr bewaffnete Konflikte als je zuvor gibt. Laut der Verfassung von 2008 hat immer noch das Militär die Oberhand,  dem der gesamte Sicherheitsapparat ( Verteidigung, Grenzsicherung, Polizei) sowie das  Innenministerium,unterstehen. Der neuen Regierung bleibt wenig Spielraum für Veränderungen.

Die Gesundheitsstationen werden weiterhin von der Burmahilfe, sowie Drei Königsaktion und Caritas unterstützt – nach wie vor über die thailändische Grenze, da es „alte“ Regierungsvorlagen verbieten deren Strukturen (Gehälter, Medikamente, Gebäude, Infrastruktur,…) direkt zu unterstützen. Alle vor Ort tätigen grossen internationalen Hilfsorganisationen dürfen keine direkte Hilfe leisten, und schwächen durch Unkenntnis der Situation oft die lokalen Strukturen.

Wir wünschen eine guten Jahresstart für 2017!

Herzlichst Burmahilfe und Team

Es ist eher unwahrscheinlich, aber falls jemand von Euch nach den Feiertagen noch über Geld und Spendenfreude verfügt, schreiben wir sicherheitshalber unsere Kontodaten dazu.
Burmahilfe     IBAN    – AT942011128662744200                BIC  –  GIBAATWWXXX

In jedem Fall ein herzliches Danke fürs bis hier her lesen und eine entspannte Zeit!

Sehr gerne möchten wir Sie auf unsere nächste Veranstaltung hinweisen:

Mittwoch, 18. Jänner 2017
um 19:00
1070 Wien, Seidengasse 28 (2.Aufgang re)
Österreichische Frauenföderation für Weltfrieden
DIE WAHREN SCHÄTZE MYANMARS
Frau Gabriele Schaumberger. Gründerin und Vorsitzende des Vereines „Bumahilfe“ berichtet über ihre letzte grössere Reise in die entlegensten Teile des Landes, zu den Karenni,
wo sie seit mehr als 10 Jahren in Gesundheistsstationen und Schulprojekte investiert.

Die Kinder freuen sich über einfachste Dinge, wie z.B. Buntstifte!

Büffett mit Kostprobe des Landes

 

 

Burmahilfe

Wer hat je so eine Freude über den unerwarteten plötzlichen Besitz eines blauen Luftballons erlebt ?

Bisher hat sich die Büchse der Pandorra in Burma/Myanmar hauptsächlich über die Städte ergossen. Aber ein kleiner blauer Luftballon hat es bis hierher geschafft . Mehr wird es wohl bis auf weiteres nicht geben, weil dort kein Fremder hin darf. Zu gefährlich, sagt die Regierung. Dabei gibt es dort nichts, in den unzähligen staubigen Dörfern abseits der Zeit. Echte Selbstversorger. Seit zwei Jahren steht nahe der „Schule“ ein neues Bambushaus. Es ist eine der neun Kliniken, die in Dörfern wie diesem ein bisserl zum Überleben beitragen. Das Allernötigste ist da.

Und wir sind auf dem Weg dorthin.
Im Koffer nebst anderem ein Sack Farbstifte, 10 Wärmeflaschen (weil es jetzt nachts sehr kalt wird) – und eine Mokkamaschine. Wir haben vor länger zu bleiben. Campingurlaub wird es keiner. Spannend wird es sicher. Wir freun uns drauf.

Gabi und Heinz

Unser Einser Projekt
Gesundheitsversorgung für ca. 60.000 Karenni in ehemaligen Kriegsgebieten.
gefördert durch die Caritas und die Drei Königs Aktion – ein herzliches Danke!
wers genau wissen möchte, klick…

Daneben gibt es viele kleine bis winzige „Projekte“, spontane Soforthilfe für Notfälle wie etwa Fahrgeld und Arztkosten bis zum nächsten Spital.

 

text-gabriele schaumberger
foto-toni bauer
für den Inhalt verantwortlich-gabriele schaumberger
www.burmahilfe.org