Häuser für Senegal

 

Nach einem ersten Besuch Reinhart Bucheggers mit seiner Künstlerkollegin Rackie Diankha im Dorf ihrer Vorfahren im Norden des Landes an der Grenze zu Mauretanien und der kurze Zeit später folgenden Zerstörung von Wohnhäusern in der selben Ortschaft mit Namen Thiangaye, wurde vonseiten des Rainbowtrust und seiner Spender/inen der Wiederaufbau des ersten Hauses ermöglicht.

 

Maison d´orange I

Das `Orange Haus 2004´

Maison jaune 013

Das `Gelbe Haus´ 2013

Als wir von den Unwettern und den durch sie verursachten Zerstörungen im Norden des westafrikanischen Landes an der Grenze zum Nachbarn Mauretanien erfuhren, konnten wir es zuerst kaum glauben, hatte sich der Projektleiter, Reinhart Buchegger, doch einige Wochen zuvor genau dort aufgehalten, war von den Bewohnern des Dorfes Thiangaye am Ufer eines Nebenflusses des Senegal, das er damals besucht hatte um die vorherrschenden Lebensumstände kennenzulernen, mit offenen Armen aufgenommen worden. Eben jenes bescheidene Haus, in dem Reinhart geschlafen hatte und das ihm von den Bewohnern in einer Geste afrikanischer Gastfreundschaft bereitwillig zur Verfügung gestellt worden war, sollte in der Zwischenzeit auch für seine eigentlichen Benutzer unbrauchbar geworden sein, eingestürzt unter heftigen Regenfällen und aufgrund ihrer für dieses Wetterereignis unzulänglichen Bauweise. Den Gastgebern beim Wiederaufbau zu helfen, die Möglichkeiten unserer Hilforganisation dafür einzusetzen, war ein naheliegender Schritt, der einerseits zur Planung von neuen Häusern, darüber hinaus zu einer eigenen Aktion führte, die zur Verwirklichung des Vorhabens notwendigen Geldmittel aufzutreiben. Da diese erfolgreich verlief, konnte im Dezember 2003 mit den Bauarbeiten für das erste Haus – Maison d´ orange – begonnen werden, das im Verlauf des darauf folgenden Jahres fertig gestellt und der begünstigten Familie zur Benützung übergeben wurde.

Für die nach Fertigstellung des Gesundheitszentrums geplante Wiederaufnahme des Projektes möchten wir unsere afrikanischen Partner anleiten, verbesserte Bautechniken, die eine erhöhte Haltbarkeit gewährleisten und traditionell bewährte Methoden mit neuen verbinden, zur Anwendung zu bringen – ein festes und vor Feuchtigkeit geschütztes Fundament anzufertigen, mit einer Beimengung von Zement verbesserte Lehmziegel zu verwenden und diese mit einem tragenden Beton-Skelett zu kombinieren sowie ein wasserdichtes, mehrschichtiges Dach, gedeckt mit dem in dieser Gegend bewährten Material Stroh aufzusetzen.

Die für den Bau notwendige Summe von je 5.000,- für ein Haus haben wir in kleinere – `Bricks – Bausteine´ zu 10.- Euro, aber auch in grössere Anteile, den `Walls – Mauern´ zu 500.- Euro geteilt und werden sie zu gegebener Zeit unseren UnterstützerInnen anbieten, die sie je nach persönlicher Vorstellung und Möglichkeit erwerben können – ist ein Gebäude dann finanziell gesichert, kann mit dem Bau begonnen und Anteile für das nächste gesammelt werden.